Chris Heimpel

Chris Heimpel

FR: Protest gegen Freie Wähler

Bei recht stürmischem Wetter entrollten die Juso-Sprecher Mike Josef und Chris Heimpel am Freitagmittag den Slogan auf einer Plakatfläche auf dem nördlichen Brückenkopf der Ignatz-Bubis-Brücke. Der SPD-Nachwuchs sieht eine inhaltliche „Nähe“ zwischen der teilweise militanten Rechtsradikalen-Szene und den Freien Wählern. Beide bedienten sich in ihrer Wahlwerbung auch des Namens des früheren Bundesbank-Vorstandes Thilo Sarrazin, Autor des umstrittenen Buches „Deutschland schafft sich ab“.

Den Frankfurter Jusos gefällt gar nicht, dass die Bundes-SPD die Parteiordnungsverfahren gegen Sarrazin nicht forciert. „Der Parteivorstand will das erst nach den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz und der hessischen Kommunalwahl angehen“, klagt Heimpel. Tatsächlich sei es „für das Verfahren nicht unerheblich“, dass Sarrazin im hessischen Kommunalwahlkampf kürzlich bei einer Veranstaltung der Jungen Union in Wetzlar aufgetreten sei. Eines der drei Parteiordnungsverfahren gegen den ehemaligen Finanzsenator von Berlin hatte der Frankfurter SPD-Ortsverein Innenstadt angestrengt. Zum Artikel

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