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2016 18/Jan
Im Stadtparlament hat sich Krebs kürzlich nach Standorten für Flüchtlingsunterkünfte erkundigt – ein Vorgang, der den SPD-Stadtverordneten Christian Heimpel im Zusammenhang mit der Nachricht über den Waffenfund stark beunruhigt. „Die Meldung, dass bei einem bekennenden Frankfurter Rechtsradikalen eine illegale Schusswaffe sichergestellt wurde, ist erschreckend und zeigt, wie militant sich die Neonazi-Szene organisiert“, sagt Heimpel. Es brauche nicht viel Phantasie, um sich vorzustellen, wozu Waffen und die Adressen von Flüchtlingsunterkünften in den Händen von Rechtsradikalen führen können. Die SPD-Fraktion im Römer werde daher prüfen, ob Krebs das Mandat aberkannt und die Sicherheitsvorkehrungen bei seiner Anwesenheit im Römer verstärkt werden können. Zum Artikel
FNP: Wirbel um Waffenfund bei Jörg Krebs
2016 18/Jan

Mit Erschrecken hat die SPD-Fraktion im Römer einen Bericht des HR aufgenommen, wonach bei dem Ex-NPD-Landesvorsitzenden Jörg Krebs eine illegale Schusswaffe sichergestellt worden sei. „Die Meldung, dass bei einem bekennenden Frankfurter Rechtsradikalen eine illegale Schusswaffe sichergestellt wurde ist erschreckend und zeigt, wie militant sich die Neo-Nazi-Szene organisiert“, so der SPD-Stadtverordnete Christian Heimpel. Krebs, der über […]

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2016 18/Jan
Der 40 Jahre alte Krebs ist seit 2006 Stadtverordneter, von 2008 bis 2012 war er NPD-Landeschef. Mitte 2015 trat er aus der NPD aus. Aus Reihen der SPD kam die Forderung, den Ausschluss von Krebs aus dem Stadtparlament zu prüfen. Es gehe auch darum, die Sicherheit der Versammlung zu gewährleisten, schrieb der SPD-Stadtverordnete Christian Heimpel auf Twitter. Zum Artikel
Hessenschau: Revolver bei Ex-NPD-Chef gefunden
2016 18/Jan
Der SPD-Stadtverordnete Christian Heimpel erneuerte unterdessen seine Forderung, Krebs‘ Ausschluss aus der Stadtverordnetenversammlung rechtlich prüfen zu lassen. „Ich finde das schon krass, dass Waffen bei Stadtverordneten gefunden werden“, sagte Heimpel der FR. Bereits am Sonntag hatte Heimpel über den Kurznachrichtendienst Twitter geschrieben, die Stadtverordnetenversammlung müsse Krebs‘ Ausschluss prüfen. Besondere Brisanz erhalte der Waffenfund „durch die jüngsten Magistrats-Anfragen von Krebs nach den Standorten von Frankfurter Flüchtlingsunterkünften“, so Heimpel. Der linke Stadtverordnete Martin Kliehm forderte, das Ordnungsamt müsse generell stärker gegen Waffenbesitz bei Neonazis vorgehen. Die Behörde offenbar seine Pflichten. Zum Artikel
FR: Neonazi bestreitet illegalen Waffenbesitz